Ein kalter Abend in der Berner Altstadt. Die Einkaufswilligen drängeln sich in den Läden und in den Gassen, um noch rechtzeitig ihre Einkäufe zu tätigen. Nur in dem feudalen Patrizierhaus, das sich scheinbar verlassen in der Nähe des prächtigen Zeitglockenturms befindet, herrscht vorabendliche Ruhe. Nichts und niemand scheint den Frieden zu stören. Auch nicht im zweiten Stock, im dem ein Ableger der Schweizerischen Bankiervereinigung domiziliert ist, mit stattlichen, hohen Räumen und einem Parkettboden, der bei jedem Schritt knarrt. Viele Mitarbeiter sind bereits im Feierabend. Nicht so der oberste Chef des Verbandes, Patrick Odier, und sein Pressesprecher, die soeben aus Genf angere ...