Predigerplatz in der Zürcher Altstadt. Der richtige Ort, zum richtigen Wetter: Nebel. Ein paar Passanten kriechen durchs Grau, und ein Mensch steht da mit dem Vorsatz, etwas Ausgefallenes zu tun – damit aus diesem Artikel ein Selbsterfahrungsbericht wird. Geplant ist: auffallen durch Lebensfreude. Laut und sichtbar. Hier und sofort.
Doch in dem Moment, als der Plan umgesetzt werden soll, geht nichts. Die Schuhe kleben am Asphalt, im Kopf herrscht Leere, und in dieser Leere echot der Puls wie verrückt. Plötzlich kommt von innen her so etwas, was wie ein Name klingt. Lauter und lauter und lauter. Und die Arme wedeln dazu, als sei soeben ein Freund auf der anderen Seite des Platzes erschie ...