1996 erkletterte eine seltsame Gestalt die Schweizer Hitparade. Harry Hasler hiess der Mann, kam aus Schwamendingen, zeigte Âdemonstrativ seine Brusthaare und besang heisse Schlitten und scharfe Katzen. Auf den Schulhöfen der ganzen Schweiz war es plötzlich cool, die Kunstfigur Viktor Giacobbos nachzuahmen.
Jetzt, 16 Jahre später, wiederholt sich das Phänomen. Der neue Harry Hasler heisst Müslüm und hat ähnlich viele Haare, statt auf der Brust einfach im Gesicht. Unter den Jugendlichen ist er der grosse Held, doch auch in den Büros werden seine Filme tausendfach hin und her gemailt: Müslüm, der Türke im Âpinken Armani-Anzug, der eigentlich ganz liebenswürdig wäre, würde nich ...