Getreideproduktion ist hoch mechanisiert. Es braucht immer weniger menschliche Arbeit. Auch in der Schweiz. Die Maschinen kann jeder weltweit zu vergleichbaren Preisen ab Fabrik importieren. Deshalb kosten hundert Kilo Weizen auf dem Weltmarkt nur noch 19 Franken. Deshalb intervenieren die USA und die EU erst, wenn der Preis unter 15 Franken fällt. Zwischen 1992 und 2002 vervierfachte die Schweiz die Direktzahlungen an die Bauern. Von 800 auf 2400 Millionen Franken pro Jahr. Trotzdem kosten die gleichen hundert Kilo Weizen in der Schweiz nicht 19, sondern 58 Franken. Dreimal mehr als in der EU. Genau wie vor zehn Jahren.
Überhöhte Zölle verhindern den längst notwendigen Strukturwandel i ...