Im Winter kann das Quecksilber auf minus zwanzig Grad Celsius sinken. Der eisige Wind raubt einem den Atem, die Schneeberge türmen sich am Strassenrand. Moskau ist nicht immer ein Traumziel. Doch Luzia Tschirky lässt sich so leicht nicht unterkriegen – weder durch meteorologische Unannehmlichkeiten noch durch politische Stürme. Blickt sie im Schatten der Kremltürme entschlossen in die Kamera, kann sich der Fernsehzuschauer in der Schweiz auf präzise, fundierte und unabhängige Einschätzungen freuen. Denn Tschirky, aufgewachsen in Sargans, sieht den Beruf der Journalistin als Berufung. Und seit sie 2010 als Delegierte der Europäischen Jugendpresse ...