Also doch. Letzten Montag gab die Bundesregierung bekannt, deutsche Waffen an die Kurden im Irak zu liefern. Anschliessend segnete der Bundestag mit grosser Mehrheit in einer lau geführten Debatte die Entscheidung ab. Der wendehalsige Gregor Gysi, der vor wenigen Tagen militärische Hilfe für die Kurden noch befürwortet hatte, stimmte dagegen, man könne ja nicht wissen, wo die Waffen am Ende landen würden, er fand es zudem «stillos», ausgerechnet am 1. September, dem Weltfriedenstag, über Waffenlieferungen zu debattieren. Auch die Fraktionschefin der Grünen, Katrin Göring-Eckhardt, sorgte sich um die «grosse Gefahr, dass die Waffen in falsche Hände geraten», ein Argument, mit ...