In der Tea Party gelten Sie als «Mann der ersten Stunde». Welchen Stein haben Sie ins Rollen gebracht?
Es war kein Stein, sondern ein Zeichen. Begonnen hat alles im Sommer 2008. Der Präsidentenwahlkampf konnte mich nicht begeistern. Von Haus aus konservativ, neigte ich eher dem republikanischen Lager zu. Doch Kandidat John McCain machte mich nicht glücklich. Noch unglücklicher war ich allerdings über das Resultat der Wahl. Ich schaute mir an, wie das Obama-Team die Massen mobilisiert hatte. Wie sie die neuen sozialen Medien und Kommunikationsmittel – Internet, Facebook, SMS etc. nutzten, war beeindruckend. Ich stellte allerdings fest, dass die Linken ein modernes Mittel kaum genutz ...