Laura sei ein Vogel, sagt ihre Mutter. «Und einen Vogel kannst du nicht in einen Käfig sperren.» Natalija Fernandez-Gromova sitzt im Inneren der Bar «Lux» auf der Terrasse des Zürcher Kongresshauses. Knapp drei Wochen später soll nebenan im gleichen Gebäude ein Anlass stattfinden, den die Ukrainerin selbst initiiert hat. Unter dem Motto «Ballett ohne Grenzen» werden hier am 3. Februar zwölf erstklassige internationale Tänzerinnen und Tänzer auf der Bühne stehen. Darunter auch Laura, ihre 25-jährige Tochter, der vermutlich erfolgreichste Ballettstar, den die Schweiz je hervorgebracht hat.
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