Es wird eng für den syrischen Präsidenten Baschar Assad. An mehreren Fronten steht er unter Druck. Im Libanon, wo syrische Truppen seit Jahrzehnten stationiert sind, will jetzt eine breit abgestützte Volksbewegung die syrische Dominanz abschütteln. Die Libanesen sind überzeugt, dass Syrien für die Ermordung des ehemaligen libanesischen Premiers Rafik Hariri verantwortlich ist. Zwei Wochen nach dem Bombenanschlag auf Hariri hat die prosyrische Regierung des Libanon ihren Rücktritt erklärt, unter dem Jubel einer euphorischen Menge.
Bedrängt wird Assad zunehmend auch von der US-Regierung. Diese wirft ihm vor, Selbstmordkommandos aus Syrien in den Irak einreisen zu lassen, um das Land z ...