Sie war die letzte der «Big Bands» des Jazz, im ursprünglichen Sinn des Begriffs: ein Orchester, bestehend aus Trompeten-, Posaunen-, Saxofonsatz und einer Rhythmusgruppe. Die Formel hatte sich mit dem Swing überlebt, die Stereotype der festen Abteilungen mit solistischen Ausflügen und Sängerin an der Front. Noch einmal kam Count Basie zurück, mit dem Knüller «E = MC2. The Atomic Mr Basie», und nochmals Duke Ellington mit einem Triumph am Newport Festival 1956. Aber der schrieb schon lange für ein «Orchestra», das heisst für vermischtere Klangmalereien, als sie die alten fetzigen call and response-Muster erlaubten. Gil Evans, der nun den neuen Sound vorgab, leitete vollends kei ...