Ende Mai 2010 erkor die Gerichtskommission des eidgenössischen Parlaments Tobias Bremi (FDP) zu ihrem Kandidaten für das 50-Prozent-Amt eines Richters am neugeschaffenen Bundespatentgericht. An der Qualifikation des Zürchers gab es nichts zu bemängeln, wohl aber an dessen Lohnforderungen. Dem damals 42-jährigen Bremi (Jahrgang 1968) stand gemäss verbindlicher Gehaltsliste der Kommission eine genau fixierte Summe von deutlich weniger als 200 000 Franken respektive weniger als 100 000 für den Halbtagesjob zu. Als erfolgreicher Patentanwalt sei er höhere ÂGagen gewohnt, meckerte Bremi vor den siebzehn Abgeordneten und verlangte deutliche Aufbesserung. (Übrigens: Sein ebenfalls qua ...