Es gibt einen Typus Mensch, der fast ausschliesslich in einem begrenzten Gebiet der westlichen Grossstadt vorzufinden ist. Die männliche Ausprägung davon trägt Bart, ältlich wirkende Kleider, Turnschuhe, der Blick ist entweder ins Leere oder aufs Apple-Gerät gerichtet. Die weibliche ist optisch weniger auffällig, kommt aber meistens mit einem alten Damenvelo daher, trägt eine Stofftasche, gerne auch einen roten Mantel, unauffällige Schminke. Diesen Grossstadtmenschen mit Hang zum Brockenhaus- und Holzfäller-Chic hätte man vor einigen Jahren den Hipstern zugeordnet, jenen vielverspotteten Trendsettern, die sich zuerst in den US-Metropolen, dann auch in Europa ausbreiteten. Glaubt ma ...