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Unterdrückt

Gibt es auf dem Sexmarkt der Schweiz ein Problem mit Menschenhändlern? Kaum, findet Kriminologe Martin Killias. Seine Studie liegt deshalb beim Bund, unterdrückt, in der Schublade.
Maria macht es auf dem Oltener Strassenstrich für 80 Franken auch ohne Gummi. Brenda ­bietet in ihrer Berner Absteige als Transe für 150 Franken «ein schönes Spezial-Spielzeug von 23 cm zwischen meinen Schenkeln». Und Kim gibt im Escortservice landesweit für 3500 Franken einen ganzen Tag lang die «liebe und betörende Begleitung». Die Bumsalp in Dübendorf preist sich als «Paradies für jeden, der etwas Aussergewöhnliches erleben möchte». Das Freubad in Recherswil lockt mit «3000 Quadratmetern purer Lust und reinem Genuss im Erotik-Tempel». Und im Club Aphrodisia in Zürich warten täglich «dreissig bis vierzig unglaublich verführerische Wesen von fa ...
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