Vergangene Woche war ich in Mailand, die Designer zeigten ihre Damenkollektionen für kommenden Winter. Man meint jetzt vielleicht, das sei eine Gelegenheit, auf Partys zu gehen, Gratischampagner zu trinken und Models kennenzulernen, als normal fühlender Mann auf jeden Fall. Kommt dazu, die meisten anderen, die hingehen, sind Frauen (Moderedaktorinnen). Oder zwar Männer, aber im Grund auch keine Konkurrenz (Modechefs von Zeitschriften).
Partys gibt es allerdings fast keine mehr. Der Kalender ist zu voll, über hundert Schauen und Präsentationen. Und was die Models angeht: Minuten nach den catwalks sind sie weg, schon auf dem Weg zur nächsten Schau, schliesslich sind sie in it for the mo ...