Wäre der sportliche Erfolg in Tränen messbar, würde Jolanda Neff einen Lifetime-Award verdienen. Die Mountainbike-Olympiasiegerin von Tokio weint ungehemmt los – wenn sie nur schon eine Kurzzusammenfassung ihrer Goldfahrt sieht. «Ich bin halt nahe am Wasser gebaut.» Woher sie das hat, wird an den Verleihungen der Sports Awards in den SRF-Studios in Zürich schnell deutlich. Mutter Sonja Neff freut sich mit glasigem Blick über den zweiten Platz ihrer Tochter. Dass auch die stärksten Männer der Schweizer Sportwelt nicht gegen Gefühlsausbrüche gefeit sind, zeigt Fussball-Torhüter Yann Sommer. Nach seiner Wahl zum «Most Valuable Player» wischt er sich die Augen trocken, dank ...