Seit dem 22. Mai, als die Weltwoche Sozialvorsteherin Monika Stocker (Grüne) mit dem neusten Fürsorge-Skandal konfrontierte, herrscht Krisenstimmung beim Zürcher Sozialamt. Was in den folgenden Tagen an neuen Informationen nach aussen drang, war zwar karg und teilweise widersprüchlich. Doch Dementis oder Relativierungen blieben für einmal aus. Dies obwohl die Zürcher Presse vorerst zögerlich reagierte. «Der Missbrauch ist eine kleine Ausnahme von der Regel», mahnte der Tages-Anzeiger, Monika Stocker müsste «ihre Angewohnheit, sich reflexartig vor ihre Mitarbeiter zu stellen, überdenken», die NZZ.
In einer öffentlichen Stellungnahme am «Tag danach» räumte Stocker gleichwohl ...