Im August ist mein fünfter Roman, «Die Unvollkommenheit des Glücks», erschienen. Es ist der erste deutschsprachige Roman zum Krieg in der Ukraine.
Die Leser, die meine Bücher kennen, wissen, was sie erwartet. Meine Figuren müssen viel leiden, bevor sich für sie irgendwo ein Schlupfloch Glück eröffnet. Warum? Weil es im Leben nicht anders ist. Meine Herkunft war keine Schachtel Pralinen. Ich komme aus einer einfachen Arbeiterfamilie, wuchs mit einer geistig behinderten Schwester auf, überlebte mit siebzehn Jahren einen Autounfall nur knapp, meine Mutter starb früh an Leukämie.
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