Zwar waren von den 183000 Pinkelproben, die die Weltdopingagentur 2005 überprüfte, «bloss» 2,13 Prozent positiv, doch es ist kein Geheimnis, dass die Dunkelziffer ein Vielfaches davon beträgt.
Der gehobene Doper greift heute zu Mitteln, die sich in den Labors gar nicht entdecken lassen wie das Peptidhormon IGF1 oder die beliebten Wachstumshormone. Andere bauen sich binnen Stunden ab, so dass sie nicht gefunden werden können, so wenig wie manipuliertes Eigenblut. Um nicht in flagranti erwischt zu werden, verlegt der Doper sein Trainingslager mit Vorliebe in eher abgelegene Gebiete wie die kasachische Steppe oder das Atlasgebirge. Und landet doch ein besonders ehrgeiziger Kontrolleur au ...