«Wenn du in den Himmel blickst», schrieb Ferdinand Hodler kurz vor seinem Tod, «hast du ein Gefühl der Einheit, das dich glücklich und benommen macht.» In seinen letzten Lebensjahren hatte Hodler so ziemlich alles erreicht, was sich ein Künstler wünschen kann. Nicht nur, was die breite Anerkennung in der Schweiz und auch im Ausland, sondern auch, was seine eigenen künstlerischen Anliegen betrifft: Mit seinen Landschaften war es ihm gelungen, beobachtete Natur in energiegeladene, atmosphärische Bilder zu übertragen. Deren Schönheit ist so suggestiv, so grundsätzlich und umfassend, dass sie auch heute noch euphorisiert.
Hodlers Landschaften sind der resistente Teil des Å’uvre eine ...