Cooler, freier, anders wollten sie sein, die Snowboarder. Auf gar keinen Fall so stier wie die Skifahrer, die sie als «Stockscheisser» verhöhnten. Und die Brett-Rebellen versuchten diesen Mythos auch dann noch aufrechtzuerhalten, als ihr Hobby 1998 olympisch wurde und sich zu einem stinknormalen Leistungssport entwickelte. Doch damit ist nun endgültig Schluss. Der Internationale Snowboardverband (ISF), Hort der Gegenkultur, wo die Mitsprache der Fahrer gross geschrieben wurde, ging diesen Frühling Bankrott. Alleinherrscher ist nun der verpönte Skiverband FIS, über den man sich einst mit T-Shirts mit dem Aufdruck «something smells FIShy» lustig machte.
Und so starten diesen Winter mi ...