Wir müssen uns an neue Namen gewöhnen im Jazz. Rudresh Mahanthappa wurde unlängst von Down Beat als Altsaxofonist des Jahres ausgezeichnet, 2010 der Pianist Vijay Iyer gar für das Album des Jahres. Beide sind 1971 geboren, als Söhne indischer Einwanderer in den USA aufgewachsen, beide arbeiten mit unterschiedlichsten Gruppen, aber immer wieder auch zusammen im Duo. Beide hängen nicht einem Exotismus nach, den John McLaughlins Gruppe Mahavishnu in den siebziger Jahren wie Curry über ihren Jazzrock streute.
Mahanthappa bringt’s auf den Punkt: «Es geht nicht darum, dass ich mich für indische Musik interessiere, es geht darum, dass ich indisch bin und amerikanisch und gleichzeitig ...