Die Tränen, die sie in Lugano vergossen hat, hat Valentina Smajli inzwischen abgewischt. Wie kein anderes Parteimitglied verkörpert die 29-jährige Luzernerin die IntegrationsÂdebatte, die sich wie ein Graben durch die ÂSozialdemokratische Partei zieht und die an diesem Wochenende an der Delegiertenversammlung in Lugano mit einem Patt endete: Sind die Probleme bei der Einwanderung eine Erfindung von «rechten Hetzern», oder darf man als SPler darüber reden?
Valentina Smajli will darüber reden, erst jetzt, aber jetzt erst recht. Ihre Haltung hat sie innert dreier Tage all ihre Parteiämter gekostet. ÂZuerst wurde sie aus der Luzerner Einbürgerungskommission gedrängt, dann aus der G ...