Eidenbenz verstand etwas von Statistiken. Er liebte sie sogar. Nicht nur, weil man sie verwenden konnte, um den eigenen Standpunkt zu untermauern. Das war einfach. Mit einem genügend grossen Haufen Zahlen und ein bisschen Kreativität konnte man alles beweisen, auch das Gegenteil. Und bis der Gegner nachgerechnet hatte, lag schon wieder die nächste Statistik auf dem Tisch. Grafisch schön aufgemacht, wobei man den Massstab selber bestimmte.
Nein, Eidenbenz liebte Statistiken, weil er nicht nur die Kunst beherrschte, sie zu verbiegen, sondern auch noch eine viel schwierigere: sie richtig zu lesen. Wenn der Bundesrat stolz verkündete, die Zunahme der Neuverschuldung habe abgenommen, dann k ...