Wenn es um den geplanten Ausbau der Nationalstrassen geht, nimmt Pro Velo das grobe Geschütz hervor. Die 1975 gegründete Non-Profit-Organisation bezeichnet den geplanten Autobahnausbau als «Autobahn-Bauwahn», als «Denkfehler» und sagt, dass die Erweiterung «diametral den im Klimaschutzgesetz verankerten Netto-null-Zielen» der Schweiz widerspreche. Auch Verkehrsminister Albert Rösti kriegt sein Fett weg. Sein Versprechen, die neuen Verkehrswege würden Städte und Dörfer vom Durchgangsverkehr entlasten und Staus verringern, sei falsch. Die neue Kapazität führe sofort dazu, dass mehr Leute mit dem Auto fahren würden.
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