«Nach eienr Stidue der Cmabridge Uinverstiaet ist es eagl, in wlehcer Reiehnfogle die Bchusteban in Woeretrn vokrmomen. Es ist nur withcig, dsas der ertse und lettze Bchusatbe an der ricthgien Stlele snid.» So eine E-Mail, die vor knapp zwei Jahren zirkulierte. Die Meldung ist eine Ente – eine solche Studie hat es nie gegeben. Lustigerweise sind aber durch das E-Mail entsprechende wissenschaftliche Arbeiten ausgelöst worden. Der amerikanische Psychologe Keith Rayner etwa berichtet in der neusten Ausgabe der Zeitschrift Psychological Science, dass Buchstabenvertauschungen im Wortinnern zwar das Lesetempo verlangsamen, das Verständnis aber nicht erschweren. Erst wenn der Wortbeginn in de ...