«Fussball ist Krieg ohne Schiessen», schrieb einst George Orwell. Er hat Recht. Treten, Boxen oder Spucken gehören ebenso zum Rasenalltag wie Hodengrapschen, Haareziehen oder Finger-ins-Auge-Stechen. Weniger bekannt, aber ebenso verbreitet ist das verbale Foul in Form von Drohungen und Erniedrigungen. Ein solches sorgt dieser Tage für Aufregung.
Im Champions-League-Spiel zwischen Inter Mailand und Newcastle United soll Inters Christian Vieri den Kongolesen Lomana Lualua mit rassistischen Sprüchen beschimpft haben. Der Italiener habe ihn als «Affen» und «schwarzen Bastard» verhöhnt, berichtet der Spieler von Newcastle im Mirror. «Ich kann in der Hitze des Gefechts vieles akzeptier ...