Die beiden liegen da, in Gedanken versunken, voneinander abgewandt und doch vereint. Die Frau pflückt rosa Blüten eines Buschs, in dessen Schatten sie liegt; er spielt für sie auf der Flöte, den Blick mutmasslich in die Ferne gerichtet. Das Frühlingsbild von Arnold Böcklin von 1862 gehört zu den Meisterwerken aus der Gottfried-Keller-Stiftung, die derzeit in Zürich (und ab 24. März auch in Lugano) ausgestellt werden. Das Gemälde repräsentiert alles, was Stiftungsgründerin Lydia Welti-Escher ein Leben lang verwehrt geblieben ist: Leichtigkeit, Harmonie, Liebesglück.
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