«Du, wosch Lämpe?» Im engen Treppenhaus rempelt ein Junkie den anderen an. 130 Heroinabhängige drängen sich jeweils morgens und abends in die Liegenschaft mitten im Berner Telekom-Quartier. Sie erhalten hier ihre vom Arzt festgelegte Dosis, dazu bei Bedarf Medikamente, Wundpflege, Betreuung, auch Hilfe, wenn sie sich die Nadel nicht mehr selber in die vernarbten Venen stecken können. Wegen des Andrangs setzt Barbara Mühlheim strikte Disziplin durch. «Wie am Skilift», lacht die Betriebsleiterin der Drogenabgabestelle Koda1 angesichts der anstehenden Kunden. Nicht vordrängeln, keine Hunde und keinen Alkohol mitbringen, das Personal nicht beleidigen: Ihre Patienten bekommen, was sie b ...