2009 betrug die Nettoeinwanderung von Ausländern 77 200 Personen, also rund 1 Prozent der Bevölkerung. Das ist über 40 Prozent mehr als in den ersten Jahren des Freizügigkeitsabkommens von 2002 bis 2007 und mehr als doppelt so viel wie der Durchschnitt der Jahre 1991 bis 2001. Gegenüber dem Rekordjahr 2008 zeigt sich zwar ein Rückgang um einen Viertel. Der scheint jedoch seit Februar 2010 gestoppt, und die Prognosen für die Zukunft sind aus unserer Sicht eindeutig: Tendenz steigend.
Mit den heutigen gesetzlichen Regelungen treiben zwei Faktoren die Einwanderung: die Höhe des Schweizer Lebensstandards im internationalen Vergleich sowie die Verfügbarkeit von attraktiven Arbeitsstell ...