Überwältigen mich meine Verfehlungen und Abtrünnigkeiten; du bist’s, der sie bedeckt (Psalm 65, 4 Buber-Übersetzung). Es gibt Wintertage, wo es schon frühmorgens im Bett auffällt, dass es draussen ruhiger zugeht als sonst. Die Ruhe wird durchbrochen von den Geräuschen der Räumungsfahrzeuge, doch sind auch sie gedämpft. Ich erinnere mich, dass in meiner Kindheit die damals lärmigen Basler Tramzüge bei schneebedecktem Trassee kaum hörbar waren. Die Schneedecke schafft eine wohltuende Stille und scheint die allgemeine Hektik in ruhigere Bahnen zu lenken. Deutlicher zeigt sich die Verwandlung beim Blick durchs Fenster, und ...