Was klingt denn da wie eine Dorfmusik aus den zwanziger Jahren? Wozu liegt hier jemand «ablang» auf einer Orgel herum, als ob derselbe Akkord einen ganzen Song lang passen täte? Woher kommt nun dieses waidwunde dvo ˇ ráksche Streichorchester? Was klingeln diese Gitarren von ferne? Was singt jetzt dieser Mensch dazu, ist das nun melancholisch, tieftraurig oder vielmehr überglücklich? Und woher plötzlich dieser Tusch, das Dutzend Trompeten, die aufschwingende Euphorie in der Stimme, wovon singt der Sänger überhaupt?
Und dann der Möwenschrei im nächsten Song, abgelöst durch einen elefantösen Bläsersound, aufgefangen von Streichern, Harfen und wieder dieser Stimme – jugendl ...