Jorge Luis Borges berichtet in seiner Erzählung «Der Zahir» (1949), wie eine argentinische Münze im Wert von zwanzig Centavos, ein Zahir, ihn so in ihren Bann schlägt, dass er an nichts mehr anderes denken kann. Immerfort muss er sie sich vorstellen. Er wendet verschiedene Tricks an, um sich von der Besessenheit zu lösen: Er versucht, sich andere Münzen auszudenken, oder macht sich eine Bleistiftskizze einer englischen Guinee. Nichts hilft, auch der Besuch beim Psychiater nicht. Diese billige Nickelmünze nimmt ihn ganz in Beschlag. Borges muss erkennen, dass ihr die entsetzliche Eigenschaft innewohnt, nicht vergessen werden zu können.
Das Versenkte und Versunkene
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