In einer Art Kommando-Aktion sind sie in Washington aufgefahren. Zwei Bundesräte, drei Staatssekretärinnen und ein Sondergesandter. Ziel der Mission: Trumps Zollregime abwenden, dessen Ankündigung die Schweiz hart getroffen hat. Bundespräsidentin Karin Keller-Sutter hatte während ihres Telefonats mit Trump am 9. April dem Strafzollspeer bereits die Spitze gebrochen. Als eines der ersten Staatsoberhäupter bekam sie einen Draht ins Weisse Haus. Ganze 25 Minuten hatte sie den US-Präsidenten für sich. Man werde noch mehr in die USA investieren, erklärte sie und präsentierte ein Füllhorn neuer Investitionen. 150 ​Milliarden Dollar würden namhafte Schweizer Firmen in den USA pl ...