Es gibt zwei klassische wirtschaftliche Gründe, Aktien zu kaufen: dirigieren und/oder profitieren. Ein namhafter Anteil am Firmenvermögen ermöglicht dem Grossinvestor die gestaltende Teilhabe am Unternehmen: Wahl der Kader, Festlegung der Strategie, Verteilung des Gewinns oder auch Verkauf der Firma. Der gewitzigte Kleinaktionär hingegen, der einige zehntausend Franken platziert, versucht, mit dem Kauf von Anteilen eines Grossunter- nehmens das Wachstum seines Vermögens zu beschleunigen. Als Mini-Miteigentümer, der lediglich ein Bruchteilchen eines Promilles der Firma in seinem Depot hält, sitzt er nicht am Steuer, sondern auf dem Trittbrett. Wenn er klug ist, handelt er danach. Im Un ...