«Seit fünf Wochen steht ein 3000 Franken teures Gemälde bei uns im Wohnzimmer, und zwar auf dem Fussboden», sagt meine Freundin bei einem Aperol Spritz, «jede Woche habe ich Angst, dass die Putzfrau versehentlich drankommt oder es sonst irgendwie Schaden nimmt.» Das eigentliche Problem in der Geschichte ist ihr Mann – sie redet sich richtig in Rage. Weil sie viel Zeit und Geld in die Hand genommen hat, um ein tolles Bild zu finden, das bei ihnen zu Hause über die Couch passt. Ihr Mann – der zwar eine Bohrmaschine besitzt, als moderner Mann aber nicht mehr weiss, wie sie funktioniert – hatte lediglich die Aufgabe, dem Handwerker eine Wh ...