Er hatte diesen leicht frankophilen Ausdruck in seiner Sprache, den er sich wohl während seiner Studienzeit in Frankreich angeeignet hatte. Er hatte diese sanfte Stimmlage, die so gar nicht zu einem Manager eines Milliardenkonzerns passen wollte. Er hatte dieses gewinnend-bescheidene Auftreten, hinter dem sich ein Extremsportler verbarg, der morgens schon vor Sonnenaufgang seinen Körper an den Fitnessgeräten stählte. Und Carsten Schloter hatte wohl ein privates Geheimnis, welches den Swisscom-Chef am vergangenen Dienstag nach ersten polizeilichen Ermittlungen in den Selbstmord getrieben hatte. Selbst für jene, die ihn gut gekannt haben, kam diese Nachricht schockierend aus heiterem Himm ...