Es müssen etwa sechs, sieben Monate gewesen sein, dann hatte ich es endlich begriffen: Ich war verliebt. Das Objekt meiner Begierde war weder weiblich noch männlich, sicherlich aber divers. Unwiderstehlich divers. Natürlich sind die meisten Städte von Belang irgendwie immer divers – von Schaffhausen aber, der Stadt, die ich allmählich ins Herz geschlossen habe, hätte ich diese Buntheit nicht erwartet. Da scheine ich nicht alleine zu sein. Wem auch immer ich Schaffhausen als Treffpunkt vorschlage, dem entfährt ein geradezu entsetztes «In Schaffhausen???».
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