Die CVP liegt auf der Intensivstation. Die ÂWerte des Patienten sind miserabel. Nur noch 11,6 Prozent der Schweizer wählten die Traditionspartei. Ein historisches Tief. Innerhalb von zwanzig Jahren haben die Christlichdemokraten einen Drittel ihrer Wählerschaft verloren. Es bleiben ein paar Reservate, die katholischen Stammlande, wo die CVP stark bleibt. Aber auch da bröckelt die Basis. Exemplarisch sei der Kanton Schwyz erwähnt, wo die Partei seit 1975 von 46,5 Prozent Wähleranteil auf 19,5 Prozent absackte. Die SVP wuchs im gleichen Zeitraum von null auf 42,6 Prozent.
Die Gründe für das Serbeln sind scheinbar schnell aufgezählt. Die CVP, die aus der katholisch- ...