Sehr geehrter Herr Pfarrer, sehr geehrte Frau Kirchenpflegepräsidentin, ich wende mich an Sie, weil ich nach ganz oben keinen Draht habe. Aber für administrative Belange sind ja eh Sie zuständig, wenn ich richtig verstehe.
Fast zwei Jahre ist es nun her, seit Sie, Herr Pfarrer, an meiner Tür klingelten, kurz nach meinem Einzug, sich vorstellten und – in der verlegenen Stille, die darauf folgte – in die nahe Altstadt hinaufdeuteten mit den Worten: «D Chile isch im Fall do obe.» Ich habe sie nicht besucht, kein einziges Mal. Allein vor meiner Konfirmation ging ich regelmässig zur Kirche, unter Zwang. Vom Konfirmandenunterricht ist mir allerdings nur der pfarrherrliche Ausruf «Es sc ...