Italien ergeht es hierzulande anscheinend wie einer überaus schönen Frau: Es ist einfach zu schön, um auch noch als seriös zu gelten. Wie könnte es sonst sein, dass die achtgrösste Volkswirtschaft der Welt in den Medien ebenso wie in den Ranglisten der Ökonomen regelmässig so schlecht abschneidet? Im Wettbewerbsranking des WEF etwa rangierte Italien in den letzten Jahren regelmässig auf Positionen zwischen 40 und 50, hinter Ländern wie Aserbaidschan oder Malta. Erst 2018 haben Professor Klaus Schwabs Konjunkturwettermacher unseren südlichen Nachbarn auf Platz 31 vorrücken lassen. Ohne ausreichende Begründung. Das renommierte La ...