Am 25. Februar gaben die Chefökonomen der Credit Suisse, Oliver Adler, und der UBS, Andreas Höfert, der NZZ ein Video-Interview zur Euro-Krise. Nicht, dass das Gespräch besonders geistreich oder subtil gewesen wäre, nein, interessant war die ungeschminkte, fast naive Ehrlichkeit. Im Folgenden lesen Sie die Antworten – und was sie zwischen den Zeilen sagten.
NZZ: Wird am Ende für die Gläubiger Griechenlands, also die Banken, eine Umschuldung nicht unumgänglich sein?
Höfert (UBS): Ja, ich glaube, Griechenland wird «defaulten». Entweder es muss aufgekauft werden, ganz einfach, oder es wird «defaulten». Das ist nur eine Frage der Zeit. Und das Default muss so geschehen, dass da ...