Mit meiner Reise nach Moskau wollte ich in der sich weiter zuspitzenden Konfrontation in und um die Ukraine einen Beitrag zur DeÂeskalation leisten und ein Zeichen setzen, dass eine Lösung auf dem Verhandlungsweg allen Differenzen zum Trotz nach wie vor möglich ist. Meine Gespräche mit führenden Politikern in Moskau haben bestätigt, dass Russland Âeigene Interessen in der Ukraine-Krise vertritt, eine Verständigung aber möglich ist.
Die grösste Differenz zeigte sich in der Âvölkerrechtlichen Bewertung der Einverleibung der Krim. Hier habe ich meine Haltung, dass es sich dabei um einen Bruch des Völkerrechts handelt, klar kommuniziert. Die Antworten der russischen Politiker waren ...