Tobias Preisig, 33, von Beruf und Berufung Jazzgeiger, liebt weite Räume: musikalisch, aber auch, was das Assoziationsfeld seiner Musik betrifft. Auf dem Cover seiner vorletzten CD, die im Übrigen den vielsagenden Titel «In Transit» trägt, hält er ein kleines Totengerippe in Händen, das die Fiedel streicht: eine mexikanische Figur, die uns alle Totentanz-Zusammenhänge nicht nur in südamerikanischen Allerseelen-Bräuchen in Erinnerung ruft. Preisigs jüngstes Werk trägt den Titel «Drifting» (sich treiben lassen, schweben), und auch der meint, wie meist bei ihm, einen musikalischen und einen lebensphilosophischen Sachverhalt. Weitere Nummern heissen «Free Falling», «Walking T ...