Angesichts des Spardrucks im Bund erscheint die vom Nationalrat knapp genehmigte Kürzung von 250 Millionen bei der internationalen Zusammenarbeit als ein Klacks. Die Bezeichnung «internationale Zusammenarbeit» ist ein schönfärberischer Begriff, der die frühere Bezeichnung «Entwicklungshilfe» ersetzt. Längst trägt das Bezahlen hoher Summen durch die Schweiz und das Empfangen dieses Geldes durch ärmere Länder den schönfärberischen Titel «Zusammenarbeit». Seit 1990 haben sich die Ausgaben für die öffentliche Entwicklungshilfe auf 4,64 Milliarden Franken verdreifacht. Dennoch führte die geplante Einsparung von 250 Millionen Franken oder um 6,5 Prozent bei der gesamten in ...