Der Schock über die De-facto-Preisgabe des schweizerischen Bankgeheimnisses sitzt tief. Ebenso nachdenklich stimmt der Versuch der führenden Industriestaaten, den Steuerwettbewerb auszuschalten und mit Hilfe von mehr Kontrollen und Regulierungen ihre leeren Staatskassen auf Kosten anderer Länder zu füllen. Die Geschichte hat zwar wiederholt gezeigt, dass immer mehr Vorschriften keine Quelle des Wohlstands sind. Dennoch greifen Politiker gerne auf solche populären Massnahmen zurück.
Die These, dass das Bankgeheimnis das Geheimnis des Erfolgs des schweizerischen Finanzplatzes sei, greift zu kurz. Nur ein bescheidener Teil des Erfolgs basiert auf diesem Faktor. Weit wichtiger waren die w ...