«Wir sind vielleicht keine Riesen», sagte mir einst Benjamin Britten, als ich ihn nach dem Rang der englischen Tonschöpfer fragte, «aber wir haben zumindest unseren eigenen Weg gefunden.»
Dass es sich bei aller insularen Exklusivität lohnt, im Fundus der englischen Musik zu stöbern, belegt die CD-Reihe «British Composers». Sie bündelt qualitativ hoch stehende Aufnahmen der siebziger bis neunziger Jahre, verpackt sie einheitlich und garniert sie mit fachkundigen Einführungen. Die Texte sind übrigens nur auf Englisch, ein weiterer Beweis, dass der Export britischer E-Musik bloss ein Nebenstrang sein dürfte. Doch wir lassen uns nicht abschrecken und greifen hier stellvertretend dre ...