Vier Jahre vor seinem Tod liess sich der zurückgezogen lebende Kranke von einem Freund überreden, die berühmte Wahrsagerin Madame de Thèbes aufzusuchen. Die Pariser Pythia, die Fürsten und Comtessen das Schicksal aus der Hand las, warf einen kurzen Blick auf das Gesicht des Besuchers und weigerte sich, mit der Zeremonie zu beginnen: «Was erwarten Sie von mir, Monsieur? Es ist an Ihnen, mir mein Wesen zu enthüllen.»
Die Seherin wusste gar nicht, wie recht sie hatte. Der bleiche Mann, in dem sie ihren Meister erkannte, war der Schöpfer der «Suche nach der verlorenen Zeit». Den Lesern seines Werks geht es wie Madame de Thèbes. Man merkt schon bald: Vor diesem Magier kann man sich d ...