Piero: Das Unsichtbare macht die Liebe aus: das Magische, die Chemie. Um meiner Rolle als angehender Ehemann gerecht zu werden, führte ich Gespräche mit Menschen, die verheiratet sind und die mir sagten, dass die Liebe auch harte Arbeit und ein Kampf sein kann. Doch das sehe ich anders: Wenn man sich liebt, sind auch Kompromisse kein Kampf. Ich bin allerdings auch in einer etwas privilegierten Situation, da es in unserer Beziehung keine weit auseinander liegenden Wünsche gibt. «Noch nicht!», sagen jene, die fragen, wieso wir nach elf Jahren, in denen es uns so gut ging, doch noch heiraten. Ich antworte: «Weil es plötzlich ein Bedürfnis war.»
Yvonne: Was ich in jungen Jahren nicht u ...