Tiere werden seit Menschengedenken als Waffen eingesetzt, vor allem Hunde. Was allerdings heute in den Laboratorien der Rüstungsfirmen ausgeheckt wird, hat kaum mehr etwas mit Wachhund oder Treibjagd zu tun. Da gibt es etwa die Pheromone, also die von Tieren ausgesonderten Botenstoffe, die das Verhalten der Artgenossen beeinflussen, indem sie sie beispielsweise aggressiv machen oder sexuell erregen. Ein Spezialist für nichttödliche Waffen spricht von «Insekten, die wir mit Pheromonen fernlenken, um ganze Städte unbewohnbar werden zu lassen». Eine andere Anwendung empfiehlt sich vorzugsweise für die Auflösung von Demonstrationen: Man markiert gewisse Personen oder Personengruppen, die ...