Mit 557 Milliarden Dollar wurde der Verbrauch von Öl, Gas und Kohle im Jahr 2008 staatlich gefördert. Dieser riesige Betrag ist eine der zentralen Punkte in einem kürzlich erschienenen Bericht zu Energiesubventionen, der gemeinsam von der Internationalen Energieagentur (IEA), der OECD, der Opec und der Weltbank verfasst worden ist. Für die Produktion von fossilen Brennstoffen geben die Staaten jährlich weitere 100 Milliarden Dollar Steuergeld aus. Insgesamt kostet die Förderung von Öl, Kohle und Gas ungefähr ein Prozent des weltweiten Bruttosozialproduktes. Das übersteigt die Beihilfen für die Landwirtschaft, die auf «nur» 400 Milliarden Dollar jährlich geschätzt werden.
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